Sport- und Kulturevent mit Michael Reuter im Bergpark Kassel
- Patrick Müller

- vor 8 Minuten
- 2 Min. Lesezeit
Auch in diesem Jahr hat uns Michael Reuter wieder mit einer kulturellen Walkingtour durch den Bergpark begeistert.
Natürlich sind nicht nur wir gerne Michaels Ruf gefolgt – auch über die Vereinsgrenzen hinaus war das Interesse groß. Gemeinsam mit unseren Freunden von der LSG Kassel und der TG Wehlheiden machten wir uns auf den Weg zu einer interessanten und unterhaltsamen Reise durch den Bergpark.
Bei bestem Wetter und viel Sonnenschein konnten wir viel Altes und Neues unserer Heimat entdecken. Auf der anspruchsvollen Tour kamen einige Höhenmeter zusammen, doch die Zeit verging wie im Flug.
Vielen Dank, lieber Michael, dass du uns auf diese kleine Zeitreise mitgenommen hast.
Startpunkt waren die Baracken am Antoniweg. Dort befand sich im Zweiten Weltkrieg ein Außen- beziehungsweise Zwangsarbeiterlager. Die dortige Gedenktafel erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus sowie an die Kriegszerstörung im Raum Kassel.
Der „Kleine Herkules“ in Kassel ist ein historisches Bauwerk im Bergpark Wilhelmshöhe. Entgegen seines Namens handelt es sich dabei nicht um eine Statue, sondern um ein frühes Wasserbauwerk aus dem späten 17. Jahrhundert. Es diente als Vorläufer und Bestandteil des Systems, das später zum monumentalen Herkules-Bauwerk (1701–1717) und zu den Wasserspielen führte. Auch hier konnten viele Ur-Kasseläner noch etwas Neues lernen.
Über die Löwenburg ging es weiter zur Eremitage des Sokrates.
Das Wort „Eremitage“ bedeutet „Einsiedelei“, also die einsame Hütte eines alleinlebenden Menschen. Im Bergpark sollte die Eremitage des Sokrates vor allem ein Ort sein, an dem Spaziergänger in Ruhe über die Werke dieses griechischen Philosophen nachdenken konnten. Auf dem Tisch lag stets ein aufgeschlagenes Buch des Sokrates.
Ein weiterer interessanter Punkt war das Grab des Dackels „Erdmann“, dem Lieblingshund von Kaiser Wilhelm II. Direkt an der Rückseite beziehungsweise Flanke des Schlosshofes befindet sich das kleine Grabmal. „Erdmann“ verstarb während der kaiserlichen Sommeraufenthalte in Kassel.
Zum Abschluss gab es natürlich auch ein kleines Dankeschön für Michael – verbunden mit dem Versprechen und dem Angebot, wieder gemeinsam eine Tour zu machen. Dieses Mal dann zur Künstler-Nekropole am Blauen See im Habichtswald.
Ein großes Dankeschön auch an Nicole für die tolle Organisation und die Mühe, die du dir gemacht hast.






























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